Archive for the ‘Bodensee 2’ Category

Kartause Ittingen – Klosterkultur und neue Kunst

Den Kartäusern, die sich erst spät in dieser Landschaft niederließen, war es an See und Rhein zu laut und unruhig, deshalb zogen sie sich in eine geschützte Senke im Hinterland nahe Frauenfeld zurück. Von Augustinern übernahmen sie 1461 eine damals von Sumpf um¬gebene und nur mit einer Fähre erreichbare Propstei und bauten sie bis 1506 […]

Pfaffengasse 2

Weniger franziskanische Askese als die Gediegenheit einer ländli¬chen Gutsherrschaft strahlt der kleine Konvent der Klarissen, eines Frauenordens in lockerem Verband mit den Franziskanern, noch heu¬te aus. Erhalten sind das Torhaus zum ehemaligen Klostergut mit Bau¬teilen aus den Jahren 1286/87, eine Mühle, ein ehemaliges Hofmeister¬haus des 18. Jahrhunderts und eine direkt am Rhein gelegene Gast¬wirtschaft, die […]

Pfaffengasse

Bei Stein verläßt der Rhein den Bodensee, doch der weitere Verlauf des Flusses ist einen Tagesausflug mehr als wert. Vom Schiff aus er¬lebt man eine wunderschöne Flußlandschaft, denn breiter, tiefer, dunkelgrün und mit beschleunigter Strömung eilt der Rhein nun dem Rheinfall zu. Auf den Markierungspfosten der Schifffahrtslinie sitzen regungslos graue Fischreiher. Hier wird der Rhein […]

Stein am Rhein 2

Dieser niedrige, vom Rhein her durch Erker und Fensternischen be¬lichtete Raum besitzt eine Decke, die aus fünf hölzernen, durch Quer¬gurt unterteilten Längstonnen besteht. Balken und Gurt sind üppig mit farbig hinterlegter Flachschnitzerei, zum Teil noch gotisch, zum Teil schon im Stil der Renaissance, verziert. Die darunter den Raum umziehenden Bilderwände stehen im Bodenseeraum für den […]

Stein am Rhein

Vom Eschenzer Ufer aus zeigt sich Stein am Rhein in seiner ganzen Schönheit: im Vordergrund die Brücke, die mitten hineinführt ins Herz der Stadt, rechts am Ufer der malerische Komplex des Klosters St. Georgen, überragt vom spitzen Turm der Stadtpfarrkirchc, zur Lin¬ken das ganz mittelalterlich wirkende Gewirr der Häuser und Gassen, und all dies vor […]

Von Kreuzlingen nach Stein am Rhein 5

Das nächste Ziel, zu dem auch ein angenehmer Fußweg führt, bie¬tet die schönste Höhenlage. Von weitem kann man Konstanz sehen, zu Füßen Stein am Rhein und in der Gegenrichtung beinahe bis nach Schaffhausen blicken. Die Herren von Klingen auf Burg Ho- henklingen sollen die Kirche Klingenzell als Votivkapelle mit einer kleinen Mönchsgemeinschaft im 14. Jahrhundert […]

Von Kreuzlingen nach Stein am Rhein 4

Der Turm der heute reformierten Kirche war ursprünglich Teil der Stadtbefestigung. Vorgängerbauten aus dem 9. Jahrhundert, aus ro¬manischer und gotischer Zeit sind nachweisbar, doch die heutige Kirche ist ein Neubau von 1766-68. Genutzt wurde sie von 1535 bis 1963 paritätisch, was Anlaß zu vielen Konflikten gab. Der den Ka¬tholiken vorbehaltene Chor mußte seit 1642 bis […]

Von Kreuzlingen nach Stein am Rhein 3

Das Haus selbst mit dem seewärts gelegenen dreigeschossigen Kernbau des 16. Jahrhunderts und dem nach 1820 und 1874 ange¬legten zweigeschossigen Terrassenbau auf der seeabgewandten Seite ist unter den Schlössern des Thurgau eher unauffällig. Die Attrakti¬on aber ist die prächtige Aussicht – und im Innern das ganz von der Atmosphäre des ersten und zweiten französischen Kaiserreichs […]

Von Kreuzlingen nach Stein am Rhein 2

Im Oberdorf befindet sich der Kehlhof, erbaut 1694 als Haus des Bürgermeisters Amann, ein aufwendig geschmückter Fachwerkbau mit gruppenweise zusammengefaßten Fenstern samt Zugläden und bemal­ten Zierbrettem. Ein paar Schritte weiter liegt die paritätische Kirche St. Albin, sicher eine frühmittelalterliche Gründung, doch die weithin sichtbare wuchtige Baugruppe aus Schiff, Chor und staffelgiebelbe­kröntem Turm stammt aus dem […]

Von Kreuzlingen nach Stein am Rhein

Krcuzlingcn (s. S. 213ff.) oder Konstanz sind als Ausgangspunkte der folgenden Route gedacht, die dem Untersee bis an sein Ende bei Stein am Rhein folgt. Sie führt durch eine Landschaft, die heiter¬ländlich zwischen den bewaldeten Hängen des Seerückens und dem ein- und ausschwingenden Ufer des Sees hingebreitet liegt. Hier rei¬hen sich die Orte mit ihren […]